Heuersdorfer Zitate

Sächsische Staatsregierung, “Gesetz zur Inanspruchnahme der Gemeinde Heuersdorf für den Braunkohlenabbau und zur Eingliederung der Gemeinde Heuersdorf in die Stadt Regis-Breitingen (Heuersdorfgesetz - HeudG)”, 28.05.2004, Teil 1, §1:
“Das Gebiet der Gemeinde Heuersdorf kann für den Braunkohlenabbau in Anspruch genommen werden.”

Otto von Bismarck, Deutscher Reichskanzler:
“Wer weiß, wie Gesetze und Würste gemacht werden, kann nicht mehr ruhig schlafen.”

Albert Einstein, Physiker:
“Ernsthafte Probleme können nicht auf dem gedanklichen Niveau angegangen werden, auf dem sie entstanden sind.” (Serious problems cannot be dealt with at the level of thinking that created them.)

Friedrich Schiller, deutscher Dichter:
“Ich hab hier bloß ein Amt und keine Meinung.”
“Der Wahn ist kurz, die Reu' ist lang.”
“Es kämpfe jeder seine Schlacht allein.”

Mibrag/Sächsische Staatsregierung, “Heuersdorf-Vertrag”, 19.06.1995, §1, Abs. 3:
“Niemand ist berechtigt, das individuelle Selbstbestimmungsrecht der Bürger von Heuersdorf einzuschränken.”

Horst Bruchmann, Bürgermeister von Heuersdorf, 1996:
“Wir sollen auf unser Dorf verzichten, weil die Bayern keinen Strom sparen können.”

Energieprogramm Sachsen, 2004:
“So liegt z. B. die Energieeffizienz der sächsischen Industrie ca. 13 % unter dem Durchschnitt in Deutschland.”

Franz-Georg Rips, Präsident des Deutschen Mieterbunds, junge welt, 12.21.2007:
“Im nächsten Jahr ist mit einer Erhöhung der Energiekosten um 25 bis 30 Prozent zu rechnen.”

Mibrag, Mitteldeutsche Zeitung, 18.07.2006:
“Im Gegensatz zu Gas oder Öl ist Braunkohle preisstabil.”

Friedrich Nietzsche, deutscher Philosoph:
“Wahnsinn bei Individuen ist selten, aber in Gruppen, Nationen und Epochen die Regel.”
“Geld ist das Brecheisen der Macht.”

Dritte Klimakonferenz der Jugend, 18. März, 2001, Aufschrift an der symbolischen Buche im Zukunftswald Heuersdorf:
“Um die Zukunft unseres Planeten zu sichern, muss auch Heuersdorf weiterleben.”

Die Heilige Schrift, 2. Mose 20.17:
“Du sollst nicht begehren deines Nächsten Haus. Du sollst nicht begehren deines Nächsten Weib, Knecht, Magd, Rind, Esel noch alles, was dein Nächster hat.”

Christian Führer, Pfarrer an der Leipziger Nikolaikirche:
“Die Wirtschaft bleibt dem Prinzip der Profitmaximierung treu. Wir ernten die Saat des Materialismus.”
“Ich finde es unerträglich, wenn Kirchen aus wirtschaftlichen, ideologischen oder militärischen Gründen gesprengt oder anderweitig zerstört werden.”

Werner Herzog, “Wo die grünen Ameisen träumen”, 1984:
“Was würden Sie sagen, wenn wir mit Bulldozern und Preßlufthämmern in Rom in die Peterskirche kämen und anfingen zu graben? (...) Wir besitzen das Land nicht, das Land besitzt uns.”

Bruce DeMarcus, Mibrag-Geschäftsführer, 2003:
“Ich wäre auch bestürzt, wenn ich ein Heuersdorfer wäre.”

Thomas Krieger, Pfarrer von Heuersdorf:
“Mit ein klein wenig mehr politischem Willen hätte man Heuersdorf als einen Ort erhalten können, der uns daran erinnert, dass es Zeit wird umzudenken.”
“Was kommt nach der Kohle? Wir können unseren Kindern schließlich keine Steine hinterlassen statt Brot.”

Claus Bräutigam, Stadtrat von Regis-Breitingen, 2005:
“Die Kultur in Regis geht immer mehr den Bach runter.”

Kurt Tucholsky, deutscher Schriftsteller:
“Toleranz ist der Verdacht, daß der andere Recht hat.”

François Mauriac, französischer Literat:
“Der Bau von Luftschlössern kostet nichts, aber der Abriss ist sehr teuer.”

Angus Fowler, Internationaler Vorstandspräsident von ECOVAST, 1998:
“Man kann auch noch um Mitternacht gewinnen.”

Benjamin Franklin, amerikanischer Patriot:
“Diejenigen, die auf ihre wesentliche Freiheit verzichten können, um ein wenig vorübergehende Sicherheit zu erlangen, haben weder Freiheit noch Sicherheit verdient.” (They that can give up essential liberty to obtain a little temporary safety deserve neither liberty nor safety.)
“Die Demokratie ist, wenn zwei Wölfe und ein Lamm darüber abstimmen, was es zum Mittagessen gibt. Die Freiheit ist ein gut bewaffnetes Lamm, das die Entscheidung anficht.” (Democracy is two wolves and a lamb voting on what to have for lunch. Liberty is a well-armed lamb contesting the vote.)

Marcus Tullius Cicero, römischer Philosoph, 55 v. u. Z:
“Der Staatshaushalt muß ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert, die Arroganz der Behörden muß gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht bankrott gehen soll. Die Leute sollen wieder lernen zu arbeiten, statt auf öffentliche Rechnung zu leben.”

Mathias Wedel, deutscher Publizist, 2004:
“Ein Jugendlicher, der aus Schwerin seinem Ausbeutungsverhältnis bis nach Bayern hinterher reisen muss, kann sich schwerlich frei fühlen.”

Elio Vittorini, italienischer Autor:
“Die eine oder andere Form von Sklaverei kann immer wieder entstehen, auch in einer Gesellschaft, die vorgibt, den Gipfelpunkt der Zivilisation erreicht zu haben.”

Handelskammer der Stadt Pompeji, 30 v. u. Z:
“Es lebe der Gewinn!” (Salve lucru!)

Edmund Burke, britischer Staatsmann:
“Für den Sieg des Bösen genügt es, dass gute Männer untätig bleiben.” (All that is necessary for evil to succeed is for good men to do nothing.)

Richard von Weizsäcker, deutscher Staatsmann, 1985:
“Wer aber vor der Vergangenheit die Augen verschließt, wird blind für die Gegenwart.”

Ernst Jünger, deutscher Philosoph:
“Die Sklaverei lässt sich bedeutend steigern, indem man ihr den Anschein der Freiheit gewährt.”

George Orwell, britischer Schriftsteller:
“Wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit. Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft. ” (He who controls the present, controls the past. He who controls the past, controls the future.)

Helmut Kohl, Deutscher Bundeszanzler, 1995:
“Als ich vor vier Jahren sagte: In drei bis fünf Jahren werden wir blühende Landschaften schaffen, bin ich verspottet und verlacht worden. Heute bestreitet das niemand mehr. Wobei ja böswillige Leute meine Formulierung immer falsch interpretiert haben. Wenn der Apfelbaum blüht, trägt er noch nicht Frucht, aber die Blüte ist die Voraussetzung dafür, daß es Äpfel gibt. Jetzt kommen wir von der Blüteperiode in die Ernteperiode.”

Christa Wolf, deutsche Schriftstellerin, “Kassandra”:
“Wann Krieg beginnt, das kann man wissen, aber wann beginnt der Vorkrieg. Falls es da Regeln gäbe, müßte man sie weitersagen. In Ton, in Stein eingraben, überliefern. Was stünde da. Da stünde, unter andern Sätzen: Laßt euch nicht von den Eignen täuschen.”

Abraham Lincoln, US-Präsident 1861 - 1865:
“Man kann das ganze Volk eine Zeit lang täuschen und man kann einen Teil des Volkes die ganze Zeit täuschen, aber man kann nicht das ganze Volk die ganze Zeit täuschen.” (You can fool some of the people all of the time, and all of the people some of the time, but you can not fool all of the people all of the time.)

Noam Chomsky, amerikanischer Linguist, 2001:
“Die Zerstörung der Umwelt gilt als rational. Das wird in den USA schon jedem Collegeschüler eingetrichtert, der einen Kurs in Wirtschaft oder Politik belegt. Menschen gelten der herrschenden Auffassung zufolge als rationale Maximierer von Reichtum. Jedes Individuum agiert rational auf dem Markt, darauf basiert die ganze Theorie, und wer das nicht tut, handelt irrational. Der Markt gilt dabei als eine irgendwie demokratische Einrichtung, weil jedes Individuum ja eine Stimme hat.”

Jack Palance, amerikanischer Schauspieler:
“Die einzigen zwei Dinge, auf die man sich wirklich verlassen kann, sind die Schwerkraft und die Geldgier.” (The only two things you can truly depend upon are gravity and greed.)

Terry Holt, Wahlkampfsprecher von George W. Bush, 2004:
“Die Umweltpolitik des Präsidenten ist ohne Parallele.” (The president's policies on the environment are unparalleled.)

Immanuel Kant, deutscher Pilosoph, “Der kategorische Imperativ”:
“Handle so, daß die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne.”

Jürgen Trittin, Bundesumweltminister, 2002:
“Es kostet am meisten und fügt der Wirtschaft den größten Schaden zu, wenn wir im Kampf gegen den Klimawandel versagen.”

Lewis Carroll, englischer Schrifsteller, “Alice im Wunderland”:
“Alice kam auf dem Weg an eine Gabelung. »Können Sie mir bitte sagen, wie ich von hier fortkomme?« fragte sie.
Die Cheshire-Katze erwiderte, »Das hängt sehr davon ab, wohin du gehen willst.«
»Wohin ist mir egal,« antwortete Alice.
»Dann« sagte die Katze, »ist es egal, welchen Weg du nimmst.«”
(Alice came to a fork in the road. »Which road do I take?« she asked.
»Where do you want to go?« responded the Cheshire cat.
»I don't know,« Alice answered.
»Then," said the cat, »it doesn't matter.«)

Thomas Alva Edison, amerikanischer Erfinder:
“Ich würde mein Geld auf die Sonne und die Solartechnik setzen. Was für eine Energiequelle! Ich hoffe, wir mussen nicht erst die Erschöfpung von Erdöl und Kohle abwarten, bevor wir das angehen.” (I'd put my money on the sun and solar energy. What a source of power! I hope we don't have to wait till oil and coal run out before we tackle that.)

Jurij Koch, sorbischer Schriftssteller, 1987:
“Mit jeder Kalorie Wärme, die wir der Erde entnehmen, um sie bedenkenlos zu verschwenden, wird es kälter um uns.”

Mark Twain, amerikanischer Schriftssteller:
“Haben wir das Ziel aus den Augen verloren, verdoppeln wir unsere Anstrengungen.” (Having lost sight of our goals, we redouble our efforts.)
“Man muss mit Philosophen reden, wenn sie Zahnschmerzen haben.”
“Jede große Erfindung beraubt 50.000 Männer ihres Lebensunterhalts, und innerhalb von zehn Jahren schafft es einen Lebensunterhalt für eine halbe Million.” (Every great invention takes a livelihood away from 50,000 men--& within ten years creates a livelihood for half a million.)

David Brower, Gründungsmitglied von Freunde der Erde:
“Sämtliche Technologie soll als schuldig gelten, bis ihre Unschuld bewiesen ist.” (All technology should be assumed guilty until proven innocent.)

Franklin Delano Roosevelt, amerikanischer Präsident:
“Die Nation, die ihren Boden zerstört, zerstört sich selbst.” (The nation that destroys its soil destroys itself.)
“Die Freiheit einer Demokratie ist nicht sicher, wenn die Bevölkerung das Anwachsen privater Macht bis auf das Maß toleriert, bei dem sie stärker als der demokratische Staat selbst wird. Das ist seinem Wesen nach der Faschismus - der Besitz einer Regierung durch ein Individuum, durch eine Gruppe oder durch irgendeine beherrschende private Macht.” (The liberty of a democracy is not safe if the people tolerate the growth of private power to the point where it becomes stronger than the democratic state itself. That in its essence is fascism - ownership of government by an individual, by a group or any controlling private power.)
“Eine Lüge verwandelt sich nicht durch Wiederholung in eine Wahrheit.” (Repetition does not transform a lie into a truth.)

Amerikanisches Sprichwort:
“Wenn es wie eine Ente aussieht, wie eine Ente schwimmt und wie eine Ente quakt, ist es wahrscheinlich eine Ente.” (If it looks like a duck, swims like a duck, and quacks like a duck, it's probably a duck.)

Ernst Friedrich Schumacher, Autor von “Small is Beautiful”:
“Immer größere Maschinen, die noch größere Konzentrationen wirtschaftlicher Macht verkörpern und eine noch höhere Gewalt gegen die Umwelt ausüben, stellen keinen Fortschritt dar: Sie sind eine Verleugnung von Weisheit. Die Weisheit erfordert eine neue Ausrichtung von Wissenschaft auf das Organische, das Gewaltfreie, auf Eleganz und Schönheit.” (Ever bigger machines, entailing ever bigger concentrations of economic power and exerting ever greater violence against the environment, do not represent progress: they are a denial of wisdom. Wisdom demands a new orientation of science and technology towards the organic, the gentle, the non-violent, the elegant and beautiful.)

DDR-Sprichwort:
“Wo wir sind, herrscht dort das Chaos. Leider können wir nicht überall sein.”

Henry David Thoreau, amerikanischer Philosoph, 1817 - 1862:
“Was nutzt ein Haus, wenn Du keinen erträglichen Planeten hast, auf dem es errichtet werden soll?” (What is the use of a house if you haven't got a tolerable planet to put it on?)
“Die Menschen sind zu den Werkzeugen ihrer Werkzeuge geworden.” (Men have become the tools of their tools.)
“Es ist niemals zu spät, auf unsere Vorurteile zu verzichten.” (It is never too late to give up our prejudices.)

Angela Merkel, CDU-Vorsitzende, 2002:
“Wir brauchen keine einseitige ökologische Orientierung.”

Václav Havel, Staatspräsident der Tschechischen Republik, 1991:
“Es ist nicht möglich, eine Energiewirtschaft und eine Industrie aufzubauen, die die Natur, die Luft und das Wasser zerstören, und danach erst das Geld, das sie einbringen, in die Beseitigung dessen zu investieren, was sie angerichtet haben.”

Friedrich Engels, deutscher Philosoph, ”Anteil der Arbeit an der Menschwerdung des Affen”:
“Schmeicheln wir uns indes nicht zu sehr mit unseren menschlichen Siegen über die Natur. Für jeden solchen Sieg rächt sie sich an uns.”

Jakob von Uexküll, Gründer der Stiftung Right Livelihood Award, Neues Deutschland, 2002:
“Die Anwendung erneuerbarer Energien ist nicht nur die entscheidende technologische Herausforderung unserer Zeit, sondern sie ist auch der dringlichste moralische Imperativ - wir wissen, dass die Folgen eines Weiter-So in der Energiepolitik für die Zukunft der Menschheit geradezu katastrophal sind. Das heißt, die Entwicklung der Solarenergie ist sowohl technologisch wie moralisch absolut dringlich.”

Peter Porsch, Vorsitzender der sächsischen PDS-Landtagsfraktion, 2001:
“An die Stelle der Ausbeutung der in Kohle gespeicherten Sonnenenergie muss Schritt für Schritt die direkte Nutzung der Sonnenenergie treten.”

Karl-Franz Busch et. al., Ingenieurökologie, VEB Gustav Fischer Verlag Jena, 1989, S. 449:
“Mögliche Langzeitwirkungen sind oft schwer überschaubar, doch entbinden uns kognitive Schwierigkeiten nicht von der Pflicht, die Zukunft so genau wie möglich gedanklich vorwegzunehmen, um unser gegenwärtiges Entscheiden und Handeln aus zukünftiger Sicht zu optimieren.”

Johannes Töpler, Vorsitzender des Deutschen Wasserstoff-Verbandes (DWV):
“Eine langfristige Energieökonomie kann nur auf erneuerbaren Energien beruhen, mit Wasserstoff als Sekundärenergieträger für Speicherung, Verteilung und endgültiger Nutzung in verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten.”

Sabine Leutheusser-Schnarrenberg, Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, 2002:
”Eine Energieversorgung, die alleine auf Erneuerbaren Energien fußt und den Einsatz aller zur Verfügung stehender Energieträger nicht nutzt, folgt dem Diktat der Ökologie. Dies lehnt die FDP ab.”

Dietmar Kuhnt, RWE-Vorstandsvorsitzender, 2002:
“Eine Entkarbonisierung der Energieversorgung ist nicht möglich.”

Georges Clemenceau, französischer Premierminister, 15. Dezember 1917 (an US-Präsidenten Wilson):
“Ein Tropfen Öl ist uns einen Tropfen Blut wert.”

Charles Duell, Leiter des US-Patentamts, 1899:
“Alles, was erfunden werden kann, ist bereits erfunden worden.” (Everything that can be invented, has been invented.)

Ferdinand Foch, Oberbefehlshaber der allierten Streitkräfte im ersten Weltkrieg, 1911:
“Die Flugzeuge sind interessante wissenschaftliche Spiele, aber sie bieten nichts von militärischem Wert.” (Les aéroplanes sont des jouets scientifiques intéressants, mais ne présentent pas de valeur militaire.)

Lee De Forest, Erfinder der Gitter-Vakuum-Röhre, 1926:
“Auf das Fernsehen sollten wir keine Träume vergeuden. Es mag zwar theoretisch machbar sein, doch für mich ist es unmöglich realisierbar.” (Theoretically, television may be feasible, but I consider it an impossibility--a development which we should waste little time dreaming about.)

Thomas Watson, Vorstandsvorsitzender der IBM, 1943:
“Ich glaube, dass es einen weltweiten Marktbedarf nach etwa fünf Computern gibt.” (I think there is a world market for about five computers.)

Bill Gates, Gründer von Microsoft, 1981:
“640 Kilobyte dürften für jeden ausreichend sein.” (640K ought to be enough for anybody.)

Denis Hayes, Gründer des Tages der Erde (Earth Day):
“Aus nüchternen organisatorischen Gründen schaffen Industrieunternehmen selten den erfolgreichen Übergang zu den neueren Technologien, durch die sie ersetzt werden. Die Hersteller von Füllfederhaltern haben den Übergang zur Schreibmaschine nicht bewältigt. Die Hersteller von Durchschlagpapier verwandelten sich nicht in die Hersteller von Bürokopierern. Den Betrieben für Radiogeräte gelang es nicht, den Fernsehermarkt zu beherrschen. Die Lokomotivenfabriken fingen nicht damit an, Lastwagen oder Flugzeuge herzustellen.”

John Maynard Keynes, britischer Ökonom:
“Langfristig sind wir alle tot.” (In the long run, we are all dead.)

Scipio Africanus, römischer Feldherr:
“Undankbares Vaterland, nicht einmal meine Gebeine sollst du haben.” (Ingrata patria, ne ossa quidem habebis.)

Margaret Thatcher, britische Premierministerin:
“Ich will mein Geld zurück.” (I want my money back.)

Klaatu: “ Gort ”

Öko-Sprüche von Joachim Krause

· Man soll die Luft nicht vor der Nachschicht loben.

· Wo viel Licht ist, ist eine hohe Stromrechnung.*

· Wie man in den Wald rußt, so rußt es heraus.*

· Reden ist Silber, Schweigen ist falsch.*

· Viel schadet viel.

· Die Asche fällt nicht weit vom Schlot.

· Leute, die viel reden, handeln nicht.

· Was ich nicht weiß, das macht mich heiß.

· Kleine Sünder straft man, die großen lassens laufen.

· Ein Schwein ist, wer es trotzdem macht.

· Bei Bitterfeld sind alle Katzen grau.

· Kleine Ursache, große Neben-Wirkungen.

· Saurer Regen höhlt den Stein.

· Gute Luft ist teuer.

· Das Schwächere gibt nach.

· Viele helfen viel.

· Irren ist auch wissenschaftlich.

· Wer nicht filtern will, muss zahlen.

· Dogma schützt vor Torheit nicht.

· Spare mit dem Gift, dann hast du´s nicht im Brot.

· Sich auf-regen bringt Segen.

· Der Geist ist willig, aber das Fleisch schmeckt gut.

· Stille Wasser sind tot.

· Großvieh macht auch Mist.

· Wer fastet, entlastet.

· Un-Ruhe ist die erste Bürgerpflicht.

· Früh trübt sich, was zur Elbe fließen will.

· Es ist schon viel Asche vom Himmel gefallen.

· Machen ist gesund.

· An ihren Autos sollt ihr sie erkennen.

* (irgendwo anders aufgeschnappt)